Obwohl in Den Haag der Regierungssitz der Niederlande ist, ist Amsterdam die Hauptstadt. Gründe dafür sind vor allem die Kultur, sowie die Geschichte Nordeuropas, in der Amsterdam eine wichtige Rolle spielt. Beispiele dafür sind die Eroberung weißer Flächen auf den Landkarten im 16. und 17. Jahrhundert, sowie der spanische Erbfolgekrieg.
Interessant ist, dass Amsterdam unter dem Meeresspiegel liegt und nur mittels Landgewinnungsmaßnahmen und Deichbauten bewohnbar ist. Eingeschlossen von der Singelgracht, welche die Altstadt von der Neustadt trennt, wird die Innenstadt von einem Netz aus Straßen und Grachten geprägt. Auch die einzelnen Stadtviertel werden von Grachten getrennt, die gerade in der Innenstadt von vielen Prachtbauten aus der Blütezeit Amsterdams gesäumt werden. Im Vergleich unterscheiden sich die einzelnen Viertel voneinander, so hat das Museumsviertel die 3 bedeutendsten holländischen Nationalmuseen und das Viertel Plantage den zoologischen Garten.
Amsterdam zählt zum besten Beispiel gezielter Stadtplanung Nordeuropas. Charakteristisch ist das friedliche Nebeneinander von stimmungsvoller, historisch interessanter Architektur und dem Rotlicht- bzw. dem Drogenmilieu. Dieses Nebeneinander entstand aus der großen Liberalität in religiösen, politischen und kulturellen Fragen. So war die Redefreiheit schon frühzeitig ein Grundrecht. Im 17. Jahrhundert stand Amsterdam im Mittelpunkt eines weltweiten Kolonialreiches und viele Kaufleute wurden durch den Handel mit Ostindien reich. Vor allem Gewürze, aber auch Bier waren die bevorzugt gehandelten Waren.
Wenn man von Ferne schon die Türme der Nieuwe Kerk und des Postkantoors sieht, reiht man sich gerne in die Touristenströme ein, die vom kosmopolitischen Flair und von den vielen Kunstmuseen angelockt werden.
Die Nieuwe Kerk steht im Herzen von Amsterdam, gleich neben dem Königspalast. Die Kreuzbasilika wurde im 15. Jahrhundert erbaut und ist heute Geschichtsdenkmal des Landes. Seit 1914 ist sie die Krönungskirche der holländischen Monarchen und auch Königin Beatrix wurde 1980 hier gekrönt. Im Inneren befinden sich die Grabkammern von Admiral Michiel de Ruyter, Jan van Galen und des holländischen Nationaldichters Joost van den Vondel. Die Orgel der Kirche gilt als eine der schönsten noch spieltüchtigen der Welt. Im Sommer und an Weihnachten finden Orgelkonzerte statt. Außerdem beherbergt die Nieuwe Kerk ein Center für nationale und internationale Kunst, in dem wechselnde Ausstellungen statt finden.
Dam, Amsterdam. Tel.: 638 69 09.
Internet: www.nieuwekerk.nl
Eine der ältesten und eindrucksvollsten Kirchen in einem der ältesten Stadtteile Amsterdams. Sie stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert wurde aber im Laufe der Zeit mehrmals verändert. Der Turm der Kirche mit seinen vielen Ornamenten gilt als der schönste Amsterdams. Die Vater-Müller-Orgel zählt zu den bedeutendsten in denNiederlanden. Insbesondere Konzerte auf der weltberühmten Orgel sind ein Genuss, aber auch Chor- und Kammerkonzerte werden hier aufgeführt.
Oude Kerksplein 23, 1012 Amsterdam. Tel.: 625 82 84.
Internet: www.oudekerk.nl
Die Westerkerk wurde im Stil der holländischen Renaissance errichtet und 1631 offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Sie ist die größte protestantische Kirche der Niederlande. Der etwa 85 Meter hohe Turm der Westerkerk, der mit der Kaiserkrone Maximilians von Österreich geschmückt ist, ist so bekannt wie kein anderer in der Stadt. Der Maler Rembrandt van Rijn wurde hier 1669 in einer gepachteten Grabstelle begraben (leider weiß heute niemand mehr genau wo) und Königin Beatrix und Prinz Claus heirateten hier. Bekannt ist die Kirche auch für die Aufführung der Johannespassion am Karfreitag und die regelmäßig stattfindenden Orgelkonzerte.
Prinsengracht 281, 1016 Amsterdam. Tel.: 624 77 66.
Die Synagoge gehört zu den wenigen Überbleibseln der blühenden jüdischen Gemeinde. Sie wurde 1675 fertiggestellt und ist Salomons Tempel nachempfunden. Die Synagoge ist eines der berühmten alten Gebäude der Stadt und wurde schon vor dem Zweiten Weltkrieg unter Denkmalschutz gestellt.
J.D. Meijerplein, Amsterdam. Tel.: 624 53 51; Reservierung Touren, Tel.: 626 99 45.
Der königliche Palast wurde zwischen 1648 und 1665 als Rathaus der Stadt erbaut. Wegen des feuchten Untergrunds wurde das imposante Gebäude auf 14.000 Pfählen errichtet. Das Rathaus findet Verwendung als Palast seit der Ankunft Napoleons im Jahre 1808. Die prachtvolle Sammlung von Empiremöbeln, Uhren und Kronleuchtern erinnert noch heute an diese Zeit. Gegenwärtig nutzt die Königin den Prachtbau als Residenz, wenn sie sich in Amsterdam aufhält.
Dam 1, Amsterdam. Tel.: 620 40 60; Führungen, Tel.: 624 86 98.
Das Gebäude wurde von dem Architekten Beurs van Berlage, der zu den Vorläufern der Amsterdamer Schule gehörte, entworfen. Es kann besichtigt werden, wobei der Besucher vom Turm aus einen schönen Blick über Amsterdam hat. Auch Sonderführungen und Empfänge sind auf Wunsch möglich. Heute wird es als Konzert- und Ausstellungsgebäude genutzt.
Beursplein 1, Amsterdam. Tel.: 530 41 41
Internet: www.beursvanberlage.nl
In der Oude Hoogstraat steht Amsterdams kleinstes Grachtenhaus und Europas kleinstes Haus mit nur 2,02 Meter Breite und sechs Meter Länge.
Oude Hoogstraat 22, Amsterdam.
Das Passagier-Terminal bildet einen Knotenpunkt des touristischen Verkehrs mit Einrichtungen für Kreuzfahrtpassagiere und bietet auch Möglichkeiten für Rundfahrten. Das auffällige, 24 Meter hohe Gebäude, wurde vom renommierten dänischen Architektengespann Hellmuth, Obata Kassabaum entworfen. In der Halle wurden Geschäfte, ein Grand Café, ein Restaurant sowie ein Kongresszentrum angelegt. Eine hoch gelegene Plattform bietet eine interessante Aussicht auf den Kai, an dem die Kreuzfahrtschiffe ablegen.
Oostelijke Handelskade, Amsterdam.
Die Magere Brug führt über die Amstel und ist wahrscheinlich die am häufigsten fotografierte Brücke der Stadt. Sie wurde im 17. Jahrhundert als schmale Fußgängerbrücke errichtet und in den Jahren mehrfach umgebaut und verbreitert. Bei Nacht ist die Zugbrücke mit mehreren tausend Lichtern beleuchtet.
Amstel/Kerkstraat, Amsterdam.
Der Begijnhof wurde im 14. Jahrhundert als Stift der Begijnen-Frauen errichtet. Heute stellt er mit seinen hohen Bäumen, vielen Blumen und jahrhundertealten Häusern eine Oase der Ruhe in der Stadt dar. Das älteste Holzhaus der Stadt, das Houten Haus mit der Nr. 34, stammt aus dem 15. Jahrhundert.
Eingang: Spui 14, Amsterdam
Amsterdam besitzt rund 100 Kilometer Grachten, die von mehr als 1.200 Brücken überspannt werden. Von der Kreuzung Reguliersgracht und Herengracht aus hat man einen malerischen Blick auf die berühmten 15 aufeinanderfolgenden Bogenbrücken.
Das Jordaan-Viertel liegt westlich der Centraal Station und wird von der Prinsengracht, der Rozengracht , der Lijnbaansgracht und der Brouwersgracht gesäumt. Der Jordaan entstand 1600 als Wohnviertel der Arbeiterklasse von Amsterdam und war bis in die 30er Jahre ein verkommenes Elendsviertel. In den 60er Jahren bewohnten dann die Künstler- und die Avantgardszene das Viertel und 800 alte Häuser wurden unter Denkmalschutz gestellt. Heute pulsiert hier das Leben des frühen 21. Jahrhunderts - mit schönen Kanälen, schicken Restaurants und Cafés und schrägen Läden.
Der Damplatz ist das Herz der Stadt. Dieser betriebsame Platz war einst völlig unter Wasser, bis der Damm errichtet und die Amstel umgeleitet wurde. Er ist zentraler Treffpunkt und die beiden großen Fußgängerzonen, die Kalverstraat und der Nieuwendijk, laufen hier zusammen. Im Osten des Platzes steht der 22 Meter hohe Obelisk des Nationaldenkmals, der nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurde, um den holländischen Opfern zu gedenken.
Der Leidseplein ist in Amsterdam genauso wichtiges Zentrum wie der Damplatz. Er liegt an einem der schönsten Grachtenabschnitte überhaupt. Auf dem Leidseplein selbst gibt es zahlreiche Einrichtungen für Touristen wie Reisebüros, Souvenirshops, Wechselstuben und das VVV-Touristenbüro. Auf dem Platz und den umliegenden Straßen stehen den Besuchern über 70 Restaurants und 50 Cafés zur Auswahl, darunter Spezialitätenrestaurants aus aller Welt.
Der Rembrandtplatz befindet sich im Zentrum von Amsterdam. Zusammen mit dem Leidseplein ist der Rembrandtplein einer der bekanntesten Plätze in den Niederlanden. In der Mitte des Platzes steht die Statue des berühmten niederländischen Malers Rembrandt van Rijn. Am Platz selbst und an dem angrenzenden Thorbeckeplein findet man viele ´Braunen Cafés´ für die Amsterdam bekannt ist. Neben den Cafés befinden sich hier Nachtclubs, Diskotheken und eines der schönsten Art Déco Kino der Welt das ´Tuschinski´.
Chinatown, das chinesische Viertel von Amsterdam, befindet sich rund um den Nieuwmarkt. Hier findet man authentische asiatische Restaurants, Geschäfte, Apotheken und Märkte. Jedes Jahr ist Chinatown auch das Zentrum der chinesischen Neujahrsfeierlichkeiten. Im September 2000 ist der prächtige He Hwa Tempel am Zeedijk eröffnet worden. Mit ihm hat die chinesische Gemeinde ihr eigenes buddhistisches Heiligtum bekommen.
Der Hortus Botanicus ist einer der ältesten botanischen Gärten der Welt und war früher der Heilpflanzengarten Amsterdams. In den subtropischen Gewächshäusern befinden sich Palmen, Farne, Kakteen und südafrikanische Pflanzen. Insgesamt beherbergt der Garten über 8.000 verschiedene Pflanzenarten. In der ehemaligen Orangerie befindet sich heute ein Restaurant.
Plantage Middenlaan 2a, 1018 Amsterdam. Tel.: 625 84 11 und 625 90 21.
Was der Hyde Park für London und der Central Park für New York, ist der 1865 angelegte Vondelpark für Amsterdam. Er ist nach Joost van den Vondel benannt, einem Poeten des 17. Jahrhunderts, der als Hollands größter Dichter gilt. In dem 48 Hektar großen Park trifft man auf Gärten und Teiche und auch auf viele Jogger. Im Sommer wird hier gratis ein internationales Programm mit Theater, Jazz, Pop und klassischer Musik auf der Freilichtbühne aufgeführt.
Der Amsterdamer Wald wurde 1934 von 20.000 Arbeitslosen angelegt und ist heute einer der größten Stadtparks Europas. Er liegt etwas vom Stadtzentrum entfernt und ist ein wichtiges Naherholungsgebiet der Amsterdamer. Man kann hier wunderbar Wandern, Joggen, Radfahren oder auf den Seen Boot fahren. Insgesamt stehen 137 Kilometer Wanderwege und 51 Kilometer Radwege zur Verfügung. Auf der Freilichtbühne finden im Sommer Theater- und Opernaufführungen statt.
Ab Centraal Station mit Bus 170 oder 171.
Der Zoo aus dem 19. Jahrhundert ist der älteste Zoo in den Niederlanden und beherbergt über 8.000 Tiere. Daneben besitzt der Zoo zwei Museen, ein modernes Planetarium und ein Aquarium.
Plantage Kerklaan 38, 1018 Amsterdam. Tel.: 523 34 00
Internet: www.artis.nl
Holland Experience bietet eine einmalige Impression der Niederlande. Mit Hilfe von multimedialen Film- und Theatertechniken, einem sich bewegenden Fußboden, Geruchs- und Geräuscheffekten ´reist´ der Besucher in 30 Minuten durch die Niederlande und lernt so bekannte und weniger bekannte Aspekte des Landes kennen. Die filmische Sightseeing-Tour beginnt am Flughafen Schiphol, führt durch duftende Blumenfelder oderzu Königin Beatrix und lässt die ´Nachtwache´ von Rembrandt lebendig werden.
Waterlooplein 17, 1011 Amsterdam. Tel.: 422 22 33; Fax: 422 22 34.
Geschichte, Spannung, Spaß - jetzt auch in Amsterdam. Die niederländische Geschichte mal anders. Erlebe die Verurteilungen durch den Amsterdamer Blutrat, lass Dich von den Seelenverkäufern auf die Schiffe der VOC bringen, finde den Weg aus dem Labyrinth von Amsterdam ... oder schaffst Du es am Ende nicht, dem Sensemann zu entkommen? Das und vieles mehr gibt es ab Herbst 2005 im Amsterdamer Dungeon zu erleben. Interaktive Live-Shows mit Schauspielern und viele Spezialeffekte genauso wie eine rasante Indoor-Achterbahn machen aus dem Amsterdam Besuch ein unvergessliches Erlebnis.
The Amsterdam Dungeon, Rokin 78, 1012 KW Amsterdam
Internet: www.theamsterdamdungeon.nl
Das Katzenheim ist eine Attraktion für Katzenliebhaber. Das Wohnboot für kranke, alte und vernachlässigte Katzen befindet sich am Singel Kanal. Etwa 70 Katzen sind an Bord und werden von Gordon Catanya versorgt. Der Eintritt ist frei, aber für eine kleine Spende ist man dankbar.
Singel 40, 1012 Amsterdam. Tel.: 625 87 94
Amsterdam läßt das Herz von Shopping-Fans höher schlagen: Beim Einkaufsbummel durch die historische Altstadt finden Sie eine riesige Auswahl unterschiedlichster Geschäfte. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, ganz gleich ob Sie große Warenhäuser oder kleine Boutiquen, Souvenirläden oder bunte Märkte suchen. Edle Haute Couture oder ausgefallene Funshops sind selbstverständlich auch zu entdecken.
Amsterdam ist von alters her eine Handelsstadt. Noch heute ist dies auf den vielen Märkten zu spüren, die regelmäßig in der Stadt abgehalten werden. Der Albert Cuypmarkt ist der größte und geschäftigste Markt der Stadt. Hier werden vor allem Lebensmittel der unterschiedlichsten Art angeboten. Aber auch günstige Kleidung ist hier zu finden. Und den einzigen schwimmenden Blumenmarkt der Welt finden Sie natürlich auch in Amsterdam.
Amsterdam ist eine Modestadt! Die am meisten besuchte Einkaufsstraße ist die Kalverstraat mit ihren unzähligen Boutiquen. Vor allem am Wochenende herrscht hier reger Betrieb. Empfehlenswert ist aber auch die berühmte P.C. Hooftstraat. Hier finden Sie die großen internationalen Modehäuser, aber auch Juwelier und exklusive Schuhgeschäfte - wenn es ruhig etwas mehr sein darf.
Bis heute verzaubert ein Spaziergang durch die schmalen Gassen Amsterdams den Stadtbummler mit überraschenden Perspektiven, die über Generationen die Künstler aller Genres inspiriert haben. Aber es gibt noch eine bessere Art und Weise, die Stadt zu erkunden, als per pedes: Gönnen Sie sich eine Fahrt über die Grachten. Ob mit einem Passagierboot oder einem Tretboot - die Entdeckungstour auf dem Wasser ist eine besondere Erfahrung.
Die zahlreichen Wasserwege Amsterdams spiegeln fünf Jahrhunderte architektonischer Kultur wieder.... Die Möglichkeiten variieren von "normalen" Rundfahrten von einer Stunde bis zu vierstündigen Touren inklusive Diner. Abends werden spezielle Candlelighttouren angeboten, bei denen Sie durch die beleuchtete Innenstadt Amsterdams gleiten. Oder was halten Sie von einem Barbecue auf dem Wasser? Oder von einem Ausflug auf den Grachten? In Amsterdam ist alles möglich.
Verschiedene Reedereien in Amsterdam bieten spezielle Rundfahrten an. Zum Beispiel Artis Express: Diese Boot bringt Sie vom Hauptbahnhof über das VOC-Schiff und das Tropenmuseum zum Zoo Artis. Mehr Sehenswürdigkeiten gewünscht? Gehen Sie dann an Bord des Museumsschiffes. Es fährt alle bekannten Museen in Amsterdam an, vom Anne Frank Haus bis zum Rijksmuseum. Aber es setzt Sie auch gerne zum Einkaufsbummel an der Kalverstraat oder am Kaufhaus Magna Plaza ab. Haben Sie schon einmal einen Bus auf dem Wasser gesehen? Der Canalbus fährt nach Fahrplan zu den wichtigsten Museen, Einkaufszentren und Attraktionen.
Typisch holländisch: Tretboote heißen hier Wasserfahrräder. Auf jeden Fall sind diese "Waterfietsen" ideal dazu geeignet, die Stadt in Ihrem eignen Tempo zu entdecken. Ganz gemütlich können Sie romantisch zu zweit oder auch zu viert die Schönheit der Fassaden, Brücken und Kirchen auf sich wirken lassen. Die Boote können Sie an verschiedenen Anlegestellen hinterlassen, so dass Sie nicht unbedingt zum Ausgangspunkt zurück "radeln" müssen. Und sollte es mal regnen, erhält das Boot ein Dach, damit Sie schön trocken bleiben.
Die Anlegestellen für Tretboote bzw. Canal Bikes liegen alle im Herzen Amsterdams, in der Nähe der wichtigsten Museen, Einkaufszentren und Gaststättenangeboten. Sie finden Anleger am:
Die Preise für den Verleih von Tretbooten liegen ungefähr bei 8,00 Euro pro Person/ Stunde.
Wussten Sie, dass Amsterdam 165 Grachten, 1281 Brücken, 70 Rundfahrboote, 8 hölzerne Zugbrücken, 2500 Wohnboote und 120 Tretboote zählt? Es lohnt sich, ein paar davon bei einer Grachtentour zu entdecken.
Viele berühmte Diamanten wurden in Amsterdam geschliffen. Als im 16. Jahrhundert der Diamantenhandel in Amsterdam eingeführt wurde, entwickelte sich die Stadt schnell zu einem der wichtigsten Diamantenzentren der Welt. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb davon fast nichts erhalten. Während des Krieges verschwanden mehr als 2000 jüdische Diamantschleifer aus Amsterdam in den Konzentrationslagern in Deutschland und Polen.
Nach dem Krieg konnte der Diamantenhandel in Amsterdam durch die Bemühungen der Diamantenhändler und mit Hilfe aus dem Ausland einen Teil des Ruhms von einst wiedergewinnen. Heute zieht der Diamantenhandel Millionen von Touristen und Käufern aus der ganzen Welt an.
Ob Pop oder Klassik - Amsterdam ist die Bühne für die unterschiedlichsten Musikrichtungen. Entsprechend viele Konzerte erklingen hier im Laufe des Jahres. Klassische Darbietungen der renommierten Operngesellschaft "Nederlandse Opera" präsentiert das Muziektheater, das gleichzeitig als Ballettsaal des Ensembles "Het Nationale Ballet" dient. Eine bunte Mischung aus einem weltberühmten internationalen Repertoire. Das Concertgebouw ist mit seiner einmaligen Akustik die Heimatbühne des bekannten Orchesters Koninklijk Concertgebouworkest.
Abtanzen bis in die frühen Morgenstunden - Amsterdam läßt bitten. Im Zentrum liegen Diskotheken wie Odeon, Escape, Paradiso, It, Soulkitchen und Melkweg. Etwas außerhalb des Stadtkerns laden Arena und Westergasfabriek zur Disconight. In Amsterdam wird sieben Tage, äh Nächte, in der Woche gefeiert!
Action oder Liebeskummer - zahlreiche Kinos laden in Amsterdam zum gemütlichen Abend ein. Eine Übersicht über die laufenden Filme erhalten Sie in der Broschüre "Filmladder", erhältlich in allen Kinos und den meisten Cafés oder in der Donnerstagsausgabe der Amsterdamer Tageszeitung. Rund um den Platz Leidseplein liegen gleich mehrere Kinos. Unbedingt empfehlenswert ist ein Besuch des Tuschinski Theaters, einem Denkmal im Art Deco-Stil - und sei es nur wegen der stilvollen Atmosphäre. Übrigens: In den Niederlanden werden die Originalfilme gezeigt - ohne Synchronisation, aber mit niederländischen Untertiteln.
Wie aus dem Nichts entsteht ein neuer Trend. Auf einmal geht niemand mehr lunchen, alle gehen loungen. Niemand fährt mehr Fahrrad, Inlineskater und Kickboards sind "in". In Amsterdam werden neue Trends geboren - und wechseln rasendschnell die alten ab. Wo geht "man" hin? Wo loungt die Welt? Kurz: What´s hot and what´s not?