
©Tourismusverein Kaltern

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Der Kalterer See liegt eingebettet in den typischen Südtiroler Weinbergen im Süden von Kaltern an der Grenze zu Tramin. Das flache Becken, das der See ausfüllt, ist Stück eines alten verlassenen Flussbettes der Etsch. Er ist der größte natürliche Badesee (1,8 km lang und 0,9 km breit, 4 m tief) des an Seen allerdings armen Südtirols und der wärmste Alpensee überhaupt (Badezeit Anfang Mai bis September).Das Zentrum von Kaltern ist ca. 4 km entfernt.
Der Weiler Klughammer am Ostufer ist eines der sonnenreichsten Plätze. Das Südende ist verschilft, der Badebetrieb spielt sich im wesentlichen am Ost- und Westufer ab. Gepflegte Badeanstalten mit Liegewiesen, sogar ein Schwimmbecken und leistungsfähige Restaurants sind ebenso vorhanden wie erfreulich viel Parkraum. Am See kann man auch Ruder-, Tretboot- und Surfboards ausleihen. Zeitweilig finden auch Surfkurse und zahlreiche Segelregatten statt. Sogar Windsurfing kann man betreiben. Motorboote und Außenborder sind auf dem See nicht zugelassen. Im See kommen Süßwassermuscheln vor, und er ist fischreich. Angelkarten (auch Tageskarten für Touristen) sind im Verkehrsamt oder direkt am See erhältlich.
Im Jahr 2006 wurde der Kalterer See von der italienischen Umweltschutzvereinigung Legambiente, nach dem Sirio See im piemontesischen Ivrea, zum zweit-saubersten See Italiens ausgezeichnet.
Kaltern liegt mit seinen neun Fraktionen auf 200 - 600 m. Es ist gewissermaßen in mehreren Stockwerken erbaut.
Kaltern Dorf (426 m.ü.d.M.)
Das Dorf ist der eigentliche Ortskern von Kaltern. Die Pfarrkirche im Zentrum des Dorfes wurde erstmals im Jahre 1191 erwähnt und beeindruckt vor allem durch seine gewaltigen Mauer, welche die Kirche vom Marktplatz getrennt hält. Nach einem Brand 1373 musste die Kirche fast völlig neu aufgebaut werden. Nur der 72,5 m hohe Turm blieb von den Flammen erspart. Im Inneren der Kirche befinden sich ein barockes Orgelgehäuse (1792) und Deckengemälde des Tiroler Künstlers Josef Schöpf, welche mit Sicherheit einen Besuch wert sind.
Im Dorf, nur einige Schritte vom Marktplatz entfernt, können Sie das Südtiroler Weinmuseum besuchen. Mit verschiedenen Gebrauchsgegenständen aus der Landwirtschaft, wie Torggln oder Fässer oder geschichtlichen Berichten der Weinbauern, können Sie alles Wissenswertes rund um den Wein und seiner Herkunft erfahren.
Der Ort hat den höchsten gemauerten Kirchturm (86 m) Tirols zu bieten. Die romanische Kirche St. Jakob in Kastelaz und die St. Valentin-Kirche laden außerdem zur Besichtigung ein. Das Traminer Dorfmuseum erzählt über die ereignisreiche Vergangenheit der bäuerlichen Gegend. Es befindet sich in der Mindelheimerstrasse, unterhalb des Rathausplatzes.