Ein Teamtraining der besonderen Art ist das Projekt „Schluchtüberquerung“. Die Gruppe erhält den schriftlichen Auftrag eine Schlucht oder einen Fluss mit Hilfe von Bergmaterial (Seile, Karabiner, Bandschlingen, Gurte usw.) zu überwinden. Anhand eines Manuals kann die Gruppe die Aufgabe selbstständig in Angriff nehmen und lösen.
Für den reibungslosen Ablauf sorgen ausgebildete Erlebnispädagogen und Ropes Corse Trainer.
Mit Hilfe von vorbereiteten Landkarten, Texten und Anleitungen sollen verschiedene Aufgaben gelöst werden, die über Hindernisse hinweg, letztendlich zum Ziel führen. Fauna, Flora und Kultur sind die Themenschwerpunkte dieses Angebotes.
Wir nehmen in uns auf, was die Natur bietet. Führen und geführt werden, Kommunikation sowie Kooperation unter erschwerten Bedingungen stellen bei dieser Aktion die Leitmotive dar.
Ablauf/Aufgaben:
Die Teilnehmer lernen mit Karte und Kompass umzugehen. Tourenplanung, alpine Gefahren und Ausrüstungskunde sind weitere Themen, die im Rahmen dieser Aufgabe behandelt werden. Das hautnahe Erleben und das intensive Beobachten der Natur, sowie das Kennenlernen einer anderen, vielleicht für viele noch unbekannten ländlichen Kultur, sind wichtige Schwerpunkte dieser Aufgabe.
Kaum eine Gemeinschaftssportart hat in den letzten Jahren so geboomt wie das Rafting. Rafting wird sowohl im kommerziellen Freizeitbereich als auch in der Erlebnispädagogik eingesetzt. Ein Raft ist ein für Wildwasser konstruiertes und entsprechend ausgerüstetes Schlauchboot. Es wird von einem ausgebildeten Raftguides gelenkt und geführt. Je nach Größe des Rafts finden bis zu 10/12 Personen darauf Platz.
Ablauf/Aufgaben:
Die Teilnehmer erhalten die erforderliche Schutzausrüstung (Helm, Neoprenanzug, Schwimmweste, Neoprenschuhe) und werden in einem Sicherheitsgespräch mit Gefahren und Techniken auf dem Wildwasser vertraut gemacht.
Die Teilnehmer werden auf verschiedene Rafts mit jeweils einem Bootsführer (=Guide) verteilt und paddeln nach dessen Anweisungen. Die Aufgabe besteht darin, das Raft sicher durch das Wildwasser zu steuern, was nur mit einer guten Teamleistung gelingt.
Das Mountainbiking ist eine Sonderform des Radfahrens. Auf besonders stabilen Rädern mit mindestens achtzehn Gängen steht der Weg in die Natur und die Berge offen. Besonders geeignet sind Forst- und Fahrradwege, welche für den öffentlichen Verkehr gesperrt sind. Die Routenplanung wird in jedem Fall der körperlichen Verfassung bzw. Der Kondition der Teilnehmer angepasst.
Ablauf/Aufgaben:
Je nach Anspruch der Teilnehmer wird eine Tour geplant, die von normalen Straßen über Waldwege bis zu Bergwanderwegen reicht. Fahrtechnisch sind beim Mountainbiking an den Teilnehmer wesentlich höhere Anforderungen gestellt als bei gewöhnlichen Radtouren. Voraussicht, Konzentration und schnelles, angemessenes Reagieren sind hierbei besonders wichtig.
Canyoning gilt als eine der jüngsten Abenteuersportarten in der freien Natur. Die Teilnehmer können drei verschiedene Elemente bei einer Aktion erleben: Fels, Wasser und Luft. Gesichert mit Klettergurten, Seilen, Haken und Karabinern durchsteigt man sonst schwer zugängliche Schluchten. Neoprenanzüge schützen gegen die Kälte des Gebirgswassers. Abseilen durch Wasserfälle, Naturrutschbahnen und Sprünge ins kalte Wasser gehören ebenso zu dieser Aktivität wie Schwimmen und Kletterstellen.
Ablauf/Aufgaben:
Das Canyoning setzt Schwimmkenntnisse und eine gute körperliche Konstitution voraus. Erfahrenen Bergführer und Canyoning - Guides führen die Teilnehmer durch schwer zugängliche Schluchten oder Teile davon. Aufmerksamkeit und Konzentration sind äußerst wichtig. Die Aktion wird in der Zösenklamm im Mühlwaldertal (Südtirol) durchgeführt und verspricht ein unvergessliches Erlebnis in der wilden Natur zu werden.
Das Sportklettern hat sich aus dem Alpinklettern entwickelt. Im Rahmen erlebnispädagogischer Aktivitäten handelt es sich meist um die sicherere Variante des Top-Rope-Kletterns, bei dem im Falle eines Sturzes keine wirkliche Sturzhöhe entsteht. Das Klettern an nahezu Vertikalen Wänden (oft auch in Hallen oder an künstlichen Wänden) stellt hohe körperliche Ansprüche an alle Teilnehmer. Die Touren sind mit Bohrhaken und Seilen gesichert.
Ablauf/Aufgaben:
Unter der Aufsicht eines Bergführers übernehmen die Teilnehmer alle Aufgaben, die sicheres Klettern erfordert: Umgang mit Seilen und Klettergurten, verschiedene Klettertechniken, Knotenkunde und Sicherungstechniken.
Die Teilnehmer klettern und sichern sich abwechselnd an der ausgesuchten Felswand. Neben dem selbstverständlichen Rollentausch ist auch ein Routentausch sinnvoll.
Dieses Programm besteht aus einer geführten Mountainbiketour zur Burg Taufers in Sand in Taufers (Ahrntal), dem Besichtigen der Burg und dem Abseilen vom Burgfrieden (40 m). Ein spannendes Erlebnis, bei dem Sport und Kultur perfekt kombiniert wird!
Das Mountainbiken in der Gruppe fördert die gegenseitige Rücksichtnahme und Verantwortung, Kooperation, das Führen und Geführt werden, Selbstüberwindung und Selbstbewusstsein.
Die Führung durch das Schloss beinhaltet viele geschichtliche Inhalte, die den Jugendlichen gut verständlich und anschaulich vermittelt werden.
Das anschließende Abseilen fördert die Körperwahrnehmung, Grenzerfahrung in außergewöhnlichen Aktionen, fordert Konzentration, Vertrauen nehmen, Verantwortung und Selbstüberwindung. Über den Tellerrand schauen und die Füße vom Boden lassen, neuen Halt finden.
Dieses Programm besteht aus der Besichtigung der Burg Taufers in Sand in Taufers (Ahrntal) und dem Abseilen vom Burgfrieden (40 m). Ein spannendes Erlebnis, bei dem Kultur und Aktion perfekt kombiniert wird!
Die Führung durch das Schloss beinhaltet viele geschichtliche Inhalte, die den Jugendlichen gut verständlich und anschaulich vermittelt werden. Das anschließende Abseilen fördert die Körperwahrnehmung, Grenzerfahrungen in außergewöhnlichen Aktionen, fordert Konzentration, Vertrauen nehmen, Verantwortung und Selbstüberwindung. Über den Tellerrand schauen und die Füße vom Boden lassen, neuen Halt finden.
Ein Hochseilgarten ist eine Serie von künstlichen Hindernissen aus Seilen, Stahlkabeln und Balken. Er ist eine künstlich in der Natur angelegte Trainings- und Fitnessanlage auf 8 - 10 m Höhe, mit vielfältigen Anforderungsprofilen. Die Anlage ist so naturnah wie möglich an bestehende Bäumen angebracht, ohne diese zu schädigen. Dabei werden Seile von Baum zu Baum gespannt. Balken, Netze und Schlingen bilden weitere Verbindungswege.
Ablauf/Aufgaben:
Über diese Vorrichtungen, Schlingen und Netze balancieren und bewegen sich die Teilnehmer von Baum zu Baum. Diese Anlage wird meist in der Erlebnispädagogik für Teamtrainings und dergleichen aber auch rein als Erlebnisparcours im Incentivebereich (Betriebsausflüge) verwendet.