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Spaniens Costa Brava

Schöne Sandstrände laden zum relaxen ein - genau das richtige auf einer Studienfahrt

Von der französischen Grenze bis kurz vor Barcelona zieht sich eine der schönsten Küstengebiete Europas, die Costa Brava. Nicht nur lange Sandstrände und wildromantische Badebuchten mit türkisblauem Wasser verzaubern den Besucher, auch das katalonische Hinterland mit seinen Berglandschaften, Pinienwäldern und fruchtbaren Ebenen zeichnen diesen Teil Spaniens aus. Das überaus milde Klima und angenehme Wassertemperaturen sind nur zwei Gründe für die Beliebtheit der Costa Brava. Wegen der großartigen Landschaft und der Verhältnismäßig geringen Entfernung von den Heimatländern der aus Mitteleuropa kommenden Touristen, gehört die Costa Brava zu den am meisten besuchten Gebieten in Spanien. Die außerordentlich stark zerklüftete Küste ist größtenteils felsig und an den steilen Vorgebirgen meist nicht mit dem Kraftfahrzeug, zum Teil sogar nur mit dem Boot zugänglich. Dazwischen liegen jedoch malerische Fischerdörfer- und- Städtchen mit sandigen Buchten sowie neu erbaute Feriensiedlungen.

Tossa de Mar

Auch als großes Tourismuszentrum hat sich der Ort noch viel von der Atmosphäre bewahren können, die Schriftsteller und Maler wie Marc Chagall und Josep Pla mitgeprägt haben. Noch heute bilden die Bucht, die von der Altstadt über der Stadtmauer eingerahmt wird, und die Hotelbauten eine relativ harmonische Einheit. Nicht umsonst steht die Villa Vela, die mittelalterliche Altstadt unter Denkmalschutz: Die kleinen Gassen und Treppen aus Naturstein, die von einer Mauer aus dem 12. Jh. umgeben sind, haben die Zeit gut überstanden. An der Placa Pintor und der Ruine einer gotischen Kirche vorbei steigt man zum Leuchtturm hinauf, von dem man eine schöne Aussicht genießen kann.

Lloret de Mar

Die Zeiten des pittoresken Fischerdorfs sind lange vorbei. Lloret de Mar ist ganz dem Tourismus zugewandt. Viel junges Publikum und Gruppen kommen hier her, um den stetigen Rummel am Strand und die nächtliche Vergnügungsszene zu genießen.
Lohnenswert für einen Besuch ist die Pfarrkirche Església Parroquial mit ihren schönen bunten Jugendstilkacheln, den Türmchen und Mosaiken.

Blanes

Schifferboote am Strand in Blanes.

Der südlichste Ort der Costa Brava liegt nahe der Mündung des Ríu Tordera. Auch heute noch ist der Fischfang eine wichtige Erwerbsquelle – anschaulich nachvollziehbar bei den nachmittäglichen Fischauktionen in der Llotja del Peix. Beim Bummel über die Uferpromenade und durch die Gassen der Altstadt stechen die Hausfassaden im Carrer Ample und Carrer Raval heraus. Schön ist auch die Fassade der Pfarrkirche Santa María aus dem 14. Jh.. Nordöstlich, oberhalb der Altstadt, befinden sich die Ruinen des aus dem 11. Jh. stammenden Castell de Sant Joan. Wer sich die Mühe macht, die 166 Höhenmeter hinaufzusteigen, wird mit einem phantastischen Blick auf Blanes und Umgebung belohnt.
Der am Hang oberhalb der Stadt liegende, 16,5 ha große Botanische Garten wurde 1921 von dem deutschen Kaufmann Karl Faust angelegt. Rund 3000 zumeist subtropische Pflanzenarten wachsen in dem gepflegten Garten. Immer wieder eröffnen sich schöne Blicke auf das Meer. Besucher erhalten eine kostenlose Broschüre in Deutsch.

Malgrat de Mar

Es gehört zu den bekanntesten Seebädern der nordspanischen Mittelmeerküste. Das einstige Fischerstädtchen hat sich längst zu einer weitläufigen Hotel- und Touristensiedlung großen Stils entwickelt, bei welcher Strandleben, Amüsement und Nachtleben an vorderster Stelle stehen.

Sant Feliu de Guíxols

Als krasser Gegensatz zu den Tourismuszentren wirkt die Stadt mit seinem Handelshafen eher etwas angestaubt. Hier geben die Alltagsbedürfnisse der Einheimischen den Ton an. Hauptsehenswürdigkeit ist das zu Ehren des hier ertränkten hl. Felix gebaute Benediktinerkloster. Die beste Aussicht über die Stadt und die zerklüftete Küste hat man von der Einsiedelei Ermita de Sant Elm auf dem 100 m hohen Puig Castellar.

Küstenstrasse zwischen Sant Feliu und Tossa

Diese spektakuläre Panoramastrecke zählt zu den schönsten an der Costa Brava. Immer wieder bieten sich phantastische Ausblicke auf die zerklüftete, mit Pinien bewachsene Küste und das tiefblaue Meer an. Dazwischen laden versteckte Buchten zum Baden ein, z. B. Platja del Senyor Pamón oder Cala Bona.

Girona

Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz blickt auf eine 2000jährige bewegte Geschichte zurück. So birgt die mittelalterliche Altstadt manche Spur der ehemaligen Eroberer, von den Römern, Arabern und Franken bis hin zu Napoleon. Mit ihren zahlreichen Museen, dem ehemaligen Judenviertel, der Wehrmauer, der Kathedrale, sowie den vielen Restaurants und Geschäften bietet es ein großes und lohnenswertes Besichtigungsangebot. Viele schmale Gassen sowie steile Treppen ziehen sich durch das dichte Ensemble. Schöne Arkadengänge, Plätze und Grünanlagen gehören ebenfalls dazu. Ein Großteil der ehemaligen Wehrmauer ist erhalten geblieben. Im Zentrum dieser Altstadt liegt El Call Jueu, das ehemalige Judenviertel mit Jüdischem Museum. Alles überragend erhebt sich die Kathedrale auf dem Hügel. Eine Treppe mit 90 Stufen führt hinauf zur gotischen Fassade. Sehenswert sind auch der romanische Kreuzgang und das Dommuseum mit dem Schöpfungsteppich.

Pals

Die Stadt gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten im Hinterland der Costa Brava. Die auf einem Hügel gelegene Altstadt hat sich ihr mittelalterliches Erscheinungsbild bewahrt und nach ihrer Restaurierung – seither Auto frei -erscheint sie wie ein Museumsdorf. Pals gehört zu dem Landwirtschaftszentrum und baut unter anderem Reis an.
Ca. 5 km östlich von Pals befindet sich der beliebte Sandstrand Platja de Pals.

Palafrugell

Zu den Hauptattraktion des Ortes zählen die nahegelegenen Strände und Buchten bei Llafranc, Calella und Tamariu. Als Geburtsort von Josep Pla spielt das Städtchen jedoch für die Katalanen eine wichtige Rolle. Der Journalist und Schriftsteller hat in seinen‚ Werken detailliert die Landschaft, die Küche und die Gebräuche der Costa Brava beschrieben. Ihm zu Ehren wurde eine Gedenkstätte gleich neben seinem Geburtshaus errichtet.

Begur

Nordöstlich von Palafrugell, nahe der Küste, liegt Begur. Der schmucke Ort, rund 200 m über dem Meer gelegen, wird von einer Burgruine überragt. Von ihr hat man einen grandiosen Blick auf die Küste, Cap de Begur und die Medes-Inseln.

Figueres

Erleben Sie die Werke von Dali selbst - bei einer Studienfahrten oder Abschlussfahrten an die Costa Brava

Berühmt geworden ist die Stadt zweifelsohne durch seinen Sohn Salvador Dalí, der hier 1904 geboren wurde und dem heute ein Museum, das Teatre-Museu Dalí, gewidmet ist. Zu Lebzeiten war der surrealistische Meister in seiner Geburtsstadt nicht immer gern gesehen, aber heute ist man stolz auf das extravagante Genie.
Neben dem Dalí-Museum ist das Castell de Sant Ferran sehenswert. Es liegt ca. 1,5 km entfernt vom Zentrum und ist über einen Fußweg zu erreichen (Steigung!). An diesem riesigen Fort – es gilt als das größte Europas – wurde 13 Jahre lang gebaut. Es diente zur Sicherung der Pyrenäengrenze.
Heute schlendert man durch eine nahezu filmreife Kulisse von monumentalen Militärgebäuden mit bis zu 3 m dicken Verteidigungsmauern, Wachtürmen, Munitionsdepots, Brunnen, Kanonen und Gewölbekellern.

L´Escala

Hauptattraktion dieses Fischerdorfs und gleichzeitig Badeorts ist das Ruinenfeld des antiken Empúries, die Überreste der griechisch-römischen Stadt Emporion. Gleich neben dem Strand (zwischen L’Escala und Sant Martí d’Empúries) befindet sich das von Pinien umstandene Ausgrabunsgelände. Bekannt ist der Ort außerdem für seine gastronomische Spezialität, die Anxoves de L’Escala.
Inzwischen isst man die eingelegten Sardellen an der ganzen Küste, aber hier werden sie in großem Stil gefangen und konserviert.

Parc Natural dels Aiguamolls de l’Empordà

Der fast 5000 ha große Naturpark umfasst ein einzigartiges, ökologisch sehr bedeutendes Sumpfgebiet. Ein Teilgebiet des Naturparks ist erschlossen. Bis zum Sonnenuntergang kann man im geschützten Marschland umherwandern und Störche, Enten, Reiher und Kiebitze beobachten. Im Informationszentrum beim Eingang des Parks erhält der Besucher Auskünfte und Prospektmaterial über die Rundwege und die Beobachtungsstationen.

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